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Reiseblog

Die Twelve Bens immer im Blick

Wanderung im Inishnee loop

Das Gezeter der Kinder kennt keine Grenzen, als wir wieder zu einer Wanderung aufbrechen. Schmollend, wütend und schreiend verbarrikadieren sie sich im Auto. Wir Erwachsenen stehen draußen.


Wir stehen auf einer kleinen Insel irgendwo südlich des Moores. Ein kleiner Rundwanderweg soll um die Insel führen, genannt Inishnee loop. Wir treffen eine deutsche Familie, die den Rundweg gerade beendet. Sie bestätigen unsere bisherigen Wandererfahrungen in Irland: querfeldein ist mit Kindern eher nicht anzuraten, sie scheuern sich nur auf an den stacheligen Pflanzen, und ohne Kompass wäre eine Orientierung schwierig.
Aber hier und heute wollen wir ja nur einen Schotterweg entlang laufen. Die Kinder sind nun doch neugierig geworden auf die andere Familie und klettern leise aus dem Auto. Wir wünschen uns gegenseitig noch einen schönen Urlaub und laufen in die angewiesene Richtung. Noch immer demonstrativ schmollend trotten uns die Kinder hinterher.  

Gleich am Anfang kommen wir an eine Anlegestelle für Austernkutter. Frodo ist nun doch in seinem Element und sucht zwischen den Steinen nach Tieren und Pflanzen. Wir kommen an einzelnstehenden Häusern vorbei. Kameras und Sicherheitsvorkehrungen lassen vermuten, dass die Anwohner etwas eigenbrötlerisch sind. Oder sie sind einfach selten hier.
Die sanften Erhöhungen des Weges erlauben immer wieder einen tollen Fernblick auf die Twelve Bens.

Am Horizont die Hügelkette Twelve Bens

Die selbstgeschmierten Brote schmecken köstlich an der frischen Luft. Wir grüßen Connemara Ponies und Shaun das Schaf mit Freunden. Die Kinder sind wieder friedlich, der Ärger vom Morgen vergessen.

Immer die Twelve Bens im Fernblick

Auf dem Rückweg kehren wir im wunderhübschen Örtchen Roundstone ein für Kaffee und Kuchen mit Blick auf den kleinen Hafen.   

in Roundstone

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