Am Morgen unseres Abreisetages sprechen wir während des Frühstücks mit unserer Gastgeberin. Im vergangenen Jahr ist ihr Mann verstorben. Viel zu früh. Ihr Sohn mit Familie ist wieder eingezogen. Gemeinsam erleben sie die Trauer und machen weiter, vorerst auch mit dem B&B. Wir verabschieden uns herzlich und wünschen alles Gute.

Wir fahren los mit dem Mietauto Richtung Dublin. Wir halten ein letztes Mal an einem zugegeben etwas trostlosen See. Das unbefestigte Ufer gibt keinen Spaziergang her. Wir sitzen nur kurz auf den großen, runden Steinen. Die Kinder sollen sich nicht nass machen. Sie stochern lustlos mit den Schuhen zwischen den Steinen. Nieselregen setzt ein. Der Ort und das Wetter passen zu unserer Abschiedsstimmung. Es ist wirklich Zeit nach Hause zu fahren.

Am Flughafengelände Dublin will noch die richtige Tankstelle und die Abgabestelle der Mietautos gefunden werden. Die Abgabe und das Einchecken am Flughafen verlaufen diesmal unkompliziert, auch wenn unser Koffer wieder beleidigt wird (siehe Foto).
Und swuuuusch, schon sind wir wieder in unserer Wahlheimat. Am Flughafen Schiphol stehen wir in langen Schlängellinien bei den Einreiseschaltern in den Schengenraum. Ein kleines Kind unterhält die Leute. Es reißt sich immer wieder von seiner Mutter los, läuft einfach unter den Absperrbändern durch, während die Mutter um die Absperrbänder herumlaufen muss um ihn wieder einzufangen. Filmen ist hier verboten, sonst wäre das Video dieser ulkigen Szene schon viral gegangen.
Zu Hause ist alles in Ordnung, den Tieren geht’s gut. Die Gartenpflanzen sind vertrocknet. Also alles wie immer.


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